im Jahr 2006 wurde von Dr. Ing. Hannes v. Hepperger eine Studie für die zukünftige Energieversorgung am Ritten erstellt
die Studie ergab, dass sich die Realisierung eines Fernheizwerkes lediglich für die Fraktionen Klobenstein und Oberbozen rechnen würde, mit der Heizzentrale in der Handwerkerzone Klobenstein
noch im Jahr 2006 wurde eine Arbeitsgruppe gegründet, welche die Realisierung des Vorhabens einleitete
am 09. Juli 2007 wurde die „bioenergie Fernheizwerk Ritten Genossenschaft“ gegründet
2007 wurde außerdem eine Form für die Anschlüsse bzw. Anschlussgebühren ausgearbeitet – Ziel war innerhalb Februar 2008 eine Mindesthöhe von ca. 9.000 kW an Anschlüssen zu erreichen
Interesse und Resonanz seitens der Bürger war sehr groß
im Frühjahr 2008 begann man mit den Ausschreibungen der Arbeiten
es wurde entschieden die Anlage nicht nur auf die Produktion von thermischer Energie auszulegen, sondern auch ein ORC-Modul zu installieren um Strom zu erzeugen
am 21. Juni 2008 erfolgte im Beisein von Landeshauptmann Luis Durnwalder und Landesrat Dr. Michl Laimer die Grundsteinlegung für den Bau der Zentrale
am 20. Dezember 2008 konnte bereits der Probebetrieb aufgenommen werden
auch die Arbeiten am Leitungsnetz, vor allem die Hauptleitungen betreffend, konnten noch im Jahr 2008 abgeschlossen werden
im Jahr 2010 wurde auf dem Dach der Heizzentrale eine Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 179,8 kWp errichtet, welche am 17. Dezember desselben Jahres in Betrieb genommen wurde
Ende des Jahre 2010 wurde außerdem mit dem Bau der ersten Hackschnitzeltrocknung Südtirols begonnen, die im Frühjahr 2011 fertiggestellt wurde und so konnten bereits im April die ersten Hackschnitzel getrocknet werden